Roche hat positive Ergebnisse seiner Phase-III-Studie FENtrepid vorgestellt, die zeigen, dass sein experimentelles Medikament Fenebrutinib das Fortschreiten der Behinderung bei Patienten mit primär progredienter Multipler Sklerose mindestens ebenso wirksam verlangsamte wie das bestehende Medikament Ocrevus des Unternehmens. Der orale BTK-Inhibitor reduzierte das Risiko einer Verschlechterung der Behinderung im Vergleich zu Ocrevus um 12 %, wobei insbesondere die Funktion der oberen Extremitäten davon profitierte. Die Daten wurden auf der ACTRIMS-Konferenz vorgestellt. Die Einreichung von Zulassungsanträgen ist geplant, sobald die Ergebnisse weiterer Studien im Jahr 2026 vorliegen.